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Haushaltsplanung

Die folgenden Fragen können als Anregung  für die binationale Haushaltsplanung dienen: 

Wer wird das Geld verdienen?

Gerade bei binationalen Paaren hängt die Beantwortung dieser Frage eng mit den Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Wenn die ausländische Ausbildung in der Schweiz nicht anerkannt ist oder die Sprachkenntnisse nicht genügen, kann es für den Ausländer oder die Ausländerin schwierig sein, eine Arbeit zu finden oder ein Einkommen zu erzielen, das die Deckung des Lebensunterhalts gewährleistet. Daraus kann sich die Situation ergeben, dass der/die Schweizer/in alleine das Familieneinkommen sichern muss (s. Kapitel Arbeit). 
Wenn Kinder betreut werden müssen, muss zudem entschieden werden, ob ein Elternteil vollumfänglich oder beide anteilmässig die Familienarbeit übernehmen oder ob die Kinder familienextern betreut werden sollen - was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.
 

Wie wird der Kontakt zur Herkunftsfamilie gepflegt?

Reisen und Telefonate ins Herkunftsland können je nach Distanz und Häufigkeit der Kontakte das Budget  zusätzlich belasten. Der Wunsch oder die Verpflichtung,  die Familie im Heimatland des/der ausländischen Partners/ Partnerin, vor allem bei Notfällen wie Krankheit zu unterstützen, können ebenfalls  zusätzliche Ausgaben erfordern. 
 

Wie teilen wir unser Geld ein?

Das ökonomische  Gefälle zwischen  den  jeweiligen Herkunftsländern sowie  die  finanziellen Verhältnisse und Einstellungen der Herkunftsfamilien können  bedeuten, dass zwei völlig  unterschiedliche Vorstellungen im Umgang mit Geld aufeinander treffen. 
Die Erstellung eines gemeinsamen  Budgets kann für Klärung sorgen und aufzeigen, welche Vorstellungen und Wünsche mit den vorhandenen Mitteln realisiert werden können. Hilfe zur Erstellung eines Budgets erhalten Sie bei der Budgetberatung  Schweiz – http://www.budgetberatung.ch